Kreuztaler diskutieren über das neue Kinderbildungsgesetz

Am 17. Februar setzte die Kreuztaler FDP die vor zwei Jahren begonnene Diskussionsrunde zum Thema Kinderbildungsgesetz fort. Gast war, wie bereits vor zwei Jahren, Herrn Jörn Freynick, Mitglied im Familienausschuss des Landtages und Abgeordneter der FDP Fraktion.
Nach langen Verhandlungen der Landesregierung mit den Trägern und kommunalen Spitzenverbänden ist es gelungen, das Gesetz so anzupassen, dass die Qualität der Kinderbetreuung besser gewährleistet werden kann, als es in der Vergangenheit der Fall war. Herr Freynick stellte zunächst die Neuerungen den anwesenden Träger-Vertretern vor. Das Land NRW steckt zusätzlich jährlich 1,3 Milliarden Euro in das System. Die Leitungen der Einrichtungen werden ab dem nächsten Kindergartenjahr von der pädagogischen Arbeit stärker freigestellt. Auch in die Sprachförderung wird um 1/3 mehr Geld gesteckt, als es bisher der Fall war. Herrn Freynick hat betont, dass der Erhalt der Trägervielfalt von großer Bedeutung ist. Was für alle Beteiligten besonders wichtig ist: Das neue Kinderbildungsgesetz soll jedes Jahr überprüft und wenn nötig angepasst werden.
In der Diskussion haben die Vertreter der freien Träger viele Fragen gestellt und auf die Problematik der kleinen Einrichtungen in unserer Region aufmerksam gemacht. Auch auf die Besonderheiten von großen Ganztagspflege-Einrichtungen wurde eingegangen. Es wurde festgestellt, dass man noch an ein paar Punkten an der Schraube drehen kann.
Herr Freynick hat sich alles notiert. Die Anregungen nahm er wieder nach Düsseldorf mit, um diese bei der nächsten Gelegenheit im Familienausschuss anzusprechen. Spätestens jedoch bei der Evaluierung.
Die Kreuztaler Freien Demokraten bleiben an diesem Thema dran. Kreuztal ist eine familienfreundliche Stadt und das soll auch so bleiben.


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- Glauben Sie, dass es in Kreuztal eine akute Wohnungsnot gibt?

- Finden Sie, dass Mietwohnungen in Kreuztal bezahlbar sind?

- Haben Sie das Gefühl, dass es in Kreuztal zu wenige Sozialwohnungen gibt?

Nicht wenige Befragte wohnen in einem Eigenheim und hatten sich nur am Rand mit diesem Thema befasst; daher der hohe Anteil derer, die die Fragen mit „Ich weiß es nicht“ beantwortet haben.

Eine Mehrheit von 49,1 % verneinte bei der ersten Frage die Wohnungsnot, 34,3 % bejahte sie. Nicht entscheiden konnten sich 16,6 %.

Bei der zweiten Frage fanden 46,9 % die Mieten bezahlbar, 25,9 % verneinten das. Keine eindeutige Meinung hatten hier 27,2 %.

Erstaunlicherweise 44,7 % hatten (trotz des Votums bei den beiden ersten Fragen) bei der letzten Frage das Gefühl, dass es zu wenige „Sozialwohnungen“ gäbe. Dieses Gefühl hatten 26,7 % nicht und 28,6 % konnten weder ein „nein“ noch ein „ja“ vergeben.

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